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Januar 26, 2020

Ganz einfach Pinterest Group-Boards rocken

Gerade am Anfang, wenn man komplett neu auf Pinterest ist und schnell wachsen möchte, würde man quasi alles tun um erfolgreich seine Reichweite zu vergrößern.

Pinterest-Gruppen-Boards (Group Boards) können ein guter Weg sein, um schnell Reichweite auf Pinterest zu generieren. Doch macht es Sinn wirklich jedem Board beizutreten? Wie erkenne ich „gute“ bzw. „schlechte“ Boards?

Ein typischer Anfänger-Fehler ist planlos irgendwo beizutreten nach dem Motto viel hilft viel.

Am besten ein Group Board mit 100.000 Followern, denn 100.000 Follower sind besser als 500 Follower, oder nicht?

Welche Group Boards sind Zeitverschwendung?

Zuerst möchte ich dir wieder ins Gedächtnis rufen, dass es sich bei Pinterest um eine Suchmaschine handelt und nicht um eine Social-Media-Plattform.

Viele machen gerade hier den entscheidenden Fehler: Es wird nicht kalkuliert, dass der Pinterest-Such-Algorithmus von deinen Daten und Verhalten „lebt“. Verwässerst du dein Profil/Pinnwände/Verhalten, dann gerät deine Suchmaschinenoptimierung ins wanken.,

Zweitens sollten wir uns Gedanken machen über die Aktivität der Board-Member. Damit meine ich, es kann effizienter sein ein Group-Board nur zu zweit zu betreiben, statt in einem Group-Board mit 100 Leuten zu sein.

Es bringt dir nichts, wenn diese 100 Leute nicht aktiv sind. Hast du ein oder zwei aktive und erfolgreiche Mitstreiter auf deinem Weg, welche gemeinsam mit dir wachsen möchten, ist dies mehr Wert als 100 so lala Kollegen.

Das Zusammenspiel von SEO und der Aktivität deiner Board-Mitglieder

Pinterest lässt sich nicht in die Karten schauen und auch ich kann dir nicht die genaue Mixtur des Algorithmus nennen. Keiner, außer Pinterest selbst, weiß wie die Ranking Faktoren aussehen. Dennoch kann man mit ein bisschen Recherche, Logik und ein bisschen Testen selbst eine gute Empfehlung abgeben.

Rufen wir uns noch einmal das Thema SEO ins Gedächtnis. Wir wissen, dass wir Keywords in unser Profil eingeben, dann in unsere Boards und dann in unsere Pins.

Die Maschine dahinter, liest nun unseren Content und deutet diesen anhand der vorhandenen Informationen. Es ist davon auszugehen, dass dein Grundgerüst, also der eingangs erwähnten Aufbaus von Profil zu Board zu Pin einen großen Einfluss auf das Ranking hat.

Joinst du nun einem Board, welches zwar „lecker“ aussieht mit vielen Usern und Aktivität und dieses entspricht nicht deinen Keywords, verwirrst du den Algorithmus.

Wir wissen nicht, ob Pinterest deshalb deinem Content oder dein Profil ein gewisses „Bad Karma“ anhaftet, aber es ist davon auszugehen, dass mindestens die Pins, welche du „verloren“ an das falsche Group Board (falsch = nicht dieselben Keywords /Inhalte im generellen) pinnst nicht sauber ranken werden.

Ob wir nun „nur“ unsere Zeit verschwenden, wenn wir an Group-Boards mit „falschen“ Content pinnen oder nicht, ist wie oben beschrieben nicht klar.

Vergleichen wir es nochmal mit anderen Plattformen: Facebook als Beispiel, bestraft uns für nicht relevanten Content in Form von höheren Klick-Preisen. Die Benutzerfreundlichkeit ist eingeschränkt. Hier passiert etwas ähnliches. Übertrieben dargestellt: wer sieht schon gern unter den hipsten veganen Rezepten die neuste Digital-Kamera? Richtig! Niemand.

Warum deine Board-Mitglieder entscheidend sind.

So, wir haben mal wieder SEO abgefrühstückt. Nun wird es Zeit uns Gedanken über unsere Nachbarn auf unserem Group-Board Gedanken zu machen.

Treten wir einem großen, also sprich einem Group-Board mit vielen Mitgliedern bei, sieht das nur auf dem Papier nett aus. Es bringt uns nichts, wenn 90% der User nicht aktiv sind und nicht an das Board pinnen oder repinnen im Allgemeinen.

Auch hier wissen wir nicht genau wie der Algorithmus mit „toten“ Boards umgeht. Es ist denkbar, dass Pinterest bewertet wie auf deine Pins an Group-Boards reagiert wird.

Vermutlich geschieht dies im Zusammenspiel mit unseren Board-Mitgliedern: Du allein wirst ein Board mit 100 Mitgliedern nicht am Laufen halten können. Pinnst nur du, wird das Board wohl kaum erfolgreich sein, selbst wenn alle anderen regeln zu 100% perfekt ausgeführt werden. Pinterest wird das Board nicht höher ranken da keine Interaktion vorliegt.

Auch hier muss ich wieder erwähnen, dass ich dies nicht 100%ig beweisen kann. Man kann nur versuchen es herzuleiten, durch Recherche anderer Blogs, eigenen Analytics und dem Pinterest-Regelwerk.

Group-Boards Analysieren

Nun kommt der Teil mit den Zahlen. Pinterest-Marketing oder Online-Marketing dreht sich letztendlich immer um Zahlen.

Man kann seine Group Boards mit Hilfe der Pinterest Analytics analysieren oder via Tailwind-Analytics. Bei beiden Methoden sollten wir uns auf Klicks und Repins fokussieren. Viele Impressionen sind nett aber am Ende des Tages nicht interessant.

Pinterest Analytics

Um die Klick-Rate zu sehen folgende diesem Pfad: Analytics -> Profil -> Beste Pinnwände -> Klicks auf Links.

Hier siehst du, welche Boards in der letzten Zeit am erfolgreichsten waren. Du kannst nun nach deinen Group-Boards suchen und sehen ob diese erfolgreich sind. Einen genauen Wert kann ich dir hier nicht nennen. Du musst diese Zahlen und Werte in Relation zu der Gesamt-Performance deines Accounts sehen.

Du kannst die absoluten Klicks bewerten oder auch die Klicks im Verhältnis zu den Impressionen (Click trough Rate; CTR), dass möchte ich dir überlassen.

Weiter kannst du unter Analytics -> Übersicht deine Top Pins einsehen. Diese Ansicht ist nicht aufgegliedert nach deinen (Group-) Boards, sondern nach Pins. Anhand dieser Aufschlüsselung kannst du testen auf welchen Boards sich deine erfolgreichsten Pins befinden. Sind deine Top 30 Pins zum Beispiel nicht auf einem Group-Board, könnte das ein Ergebnis sein, dass Group-Boards für dich keinen Benefit geben. Bitte beachte, ob es sich um saisonale Inhalte handelt (Weihachtspins etc.).

Neben der CTR (Klick-Rate) gibt es gerade auf Pinterest noch die Repins. Diese Funktion ist nur auf Pinterest vorhanden und kann nicht auf Instagram oder Facebook durchgeführt werden. Wenn jemand deinen Inhalt repint, dann hält die andere Person diesen für Interessant. Es liegt als nahe, dass der Algorithmus deinen Pin pusht, sobald dieser oft repint wird.

Bedeutet, hast du einen Pin, welcher oft Repins erhält aber vielleicht noch keine Klicks, dann ist dieser vielleicht gerade auf dem Weg viral zu gehen und sobald dieser Pin die Reichweite hat können die Klicks entstehen.

Tailwind Analytics

Wie du weißt, nutzen wir die Software Tailwind um unseren Erfolg auf Pinterest zu maximieren. Falls du neu hier bist möchte ich versuchen dir Tailwind in einem Satz zu erklären: Tailwind ist ein Auto-Scheduler für Pinterest (und Instagram) und bietet sehr viele Funktionen unter anderem auch ein eigenes Analytics.

Das war nun wirklich eine sehr kurze Erklärung. Hier kannst du mehr über Tailwind erfahren.

Um in die Analytics-Ansicht für Groupboards zu bekommen müssen wir hier hin.

Du kannst dich hier auf den Virality-Score fokusieren. Dieser zeigt dir wie viele Repins ein Board pro Pin erzeugt.

Der Engagement-Score zeigt dir das Verhältnis von Repins und Pins pro Follower. Bedeutet, hast du ein Board mit wenig Followern aber Relation vielen Repins, dann erhältst du hier einen sehr hohen Wert. Dieser Wert ist ganz nice anzusehen, aber hilft uns leider nicht weiter.

Sobald wir unseren Virality Score etwas genauer betrachtet haben können wir uns entscheiden, ob wir eine Maßnahme durchführen oder nicht.

Haben wir einen sehr niedrigen Score können wir einmal versuchen, weniger an das Board zu pinnen. So macht es Sinn, 1-2 Monate auszusetzen und danach zu bewerten wie sich der Score verhält. Ich drucke mir diese Ansicht meistens aus und reviewe dies 2x im Monat, um ein Gefühl zu bekommen. Merkst du nach dieser Pause, dass es keinen Einbruch in deiner Performance gibt, kannst du easy aufhören dieses Board zu pinnen und solltest meiner Meinung nach am besten einfach austreten.

Welche Faktoren helfen noch, um ein gutes Group Board zu erkennen?

  1. Vielleicht erinnerst du dich an die SEO-Optimierung deines Pinterest-Accounts. Hier tippen wir immer brav die Keywords in die Board-Beschreibungen und Co., um sicherzustellen das Pinterest uns liebhat. Genau dies solltest du bei deinen Group-Boards auch machen und überprüfen ob dies mit deiner Content-Strategie zusammenpasst.
Pinterest Traffic-Lieferant: Traffic heilt alle Wunden

Meine Erfahrungen und Tests haben gezeigt, dass es nichts bringt in Group-Boards zu sein, welche sich nicht auf deinen Content beziehen. Die Pins sind einfach nicht relevant und es gibt zu viel Streuung.

  • Beachte die Zutrittsbeschränkungen für das Board. Ist die Eintrittshürde sehr niedrig oder handelt es sich sogar um ein offenes Group-Board, sprich jeder darf beitreten, wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf Spammer treffen. Es gibt leider immer noch zu viele Leute, die nicht verstehen was Pinterest ist und wie es funktioniert. Ich weiß, dass es gerade am Anfang frustrierend ist und man einfach Fortschritt sehen möchte, aber solche „Anfänger“ Group Boards können leider manchmal mehr schaden als helfen.

Sollte dir dieser Beitrag geholfen haben, würde ich mich sehr freuen, wenn du diesen teilen würdest. Du kannst diesen Beitrag auch gerne an ein Blogging-Tips-Board sichern, welches du dir erstellst, um ihn später wieder zu finden.

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Matthias Goller


Matthias ist Gründer des Online-Shops www.happy-wallz.de und betreibt die Blog's www.chapter86.de (geschlossen) und www.possive.de Neben den Tätigkeiten in oben genannten Projekten, teilt er auf diesem Blog gerne sein Wissen rund um die Themen Traffic, Blogging und e-Commerce.

Matthias Goller

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