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Januar 25, 2020

Sofort Traffic für kleine Blog’s – ohne Werbeanzeigen

Als ich meinen ersten Blog fertig erstellt hatte, kam nach dem anfänglichen Hype und Stolz die niederschmetternde Realität: Keine Besucher landeten auf meinen Blog.

Nach unendlichen Nächten von Google-Recherchen und gefühlten 100 YouTube-Videos hatte ich zwar 4-5 Traffic Quellen ausgemacht – war aber leider total überfordert.

Erste Erfahrungen mit SEO und Google

Das Zauberwort SEO war in meinem Hirn. Klingt ja auch logisch: Google ist das Internet. Wenn man etwas sucht, dann gibt man es dort ein und wird gefunden.

Schnell musste ich feststellen, dass SEO funktioniert, aber nicht für mich. Jedenfalls am Anfang. In ca. einem halben Jahr, hatte ich gerade einmal 2-3 Visits durch organischen Google Traffic:

Acquisiton-Bericht meines Blogs chapter86.de

Wie du siehst ist das türkise Stück des Kuchens so gering, das man es fast nicht erkennen kann.

Dabei habe ich alles richtig gemacht: Ich habe YOAST SEO als Plugin auf meiner WordPress-Seite installiert. Habe dort alles eingegeben und beachtet, damit alle Ampeln auf grün leuchten.

Ich habe Google Analytics, Search Console, Tag-Manger etc. etc. eingerichtet und und und. Mein Blog kam aber nie über eine langweilige Position hinaus. Durchschnittlich Position 66 und nur 4 Klicks 😪😪 

Bild meiner Google Search Console Leistung

Dabei habe ich vor jedem Blog-Beitrag eine Keyword-Recherche durchgeführt um dann später in YOAST das richtige Schlüsselwort einzugeben um meinen Blog-Beitrag drum herum zu stricken.

Leider konnte ich – jedenfalls innerhalb von 6 Monaten – keine zufriedenen stellenden Ergebnisse erzielen. Position 66 in den Google Such-Ergebnissen gleicht einem Todesurteil für meinen Ansatz über SEO schnell Traffic zu bekommen.

Facebook & Instagram als Traffic-Quelle

Ich nutze täglich relativ oft Instagram und dachte mir somit als nächsten Step: Instagram & Facebook als Traffic-Lieferant einzusetzen.

Gesagt getan: Also Facebook – Unternehmensprofil anlegen und los geht’s.

Nach ein paar Tagen kam leider hier auch die ernüchternde Wahrheit: Ein paar Klicks konnte ich generieren. Aber wirklich Reichweite erzielte ich nicht.

Im Anschluss habe ich noch einige Posts auf Instagram hochgeladen – ich bekam Likes auf Instagram und Kommentare – das war’s aber auch.

Später wurde mir auch klar wieso: Instagram ist einfach nicht dafür gebaut, Nutzer von der Plattform zu leiten. Man kann keine Links auf externe Seiten unter seine Beiträge posten.

Lediglich ein Link in der Bio wird einem gewährt um dort Traffic abzuleiten. Funktionen wie das „Swipe up“ in den Stories sind nur Nutzern mit über 10.000 Followern vorbehalten.

Ich kaufte mir also einen Online-Kurs für Facebook-Werbeanzeigen um zu lernen wie man diese einstellt um Traffic auf seine Seite zu bringen.

Damals wusste ich leider nicht, dass man mit mehreren 100€ zum testen und Facebook-Pixel-Training rechnen sollte, um günstige Klickpreise zu erzielen.

Somit verbrannte ich quasi minütlich Geld. Klar, mein Tagesbudget lag nur bei 5€ – das werden erfahrene Online-Marketer in der Minute ausgeben – aber das wusste ich damals einfach nicht.

Eine andere Strategie musste her.

Die Lösung meines Traffic-Problemes für meinen Blog: Pinterest

Ich hatte von Pinterest schon einiges gehört – war aber auf dieser Plattform nicht aktiv. Also informierte ich mich und erstellte einen Account. Nach einigen Tagen hatte ich erste Pins erstellt und die Grundlagen verstanden.

Auch hier investierte ich in einen Online-Kurs um schneller ans Ziel zu kommen.

Um nicht täglich mehrmals an den Computer gehen zu müssen um zu pinnen, holte ich mir die Software Tailwind*.

Tailwind ist ein Auto Sheduler für Pinterest mit dem man seine Pins über mehrere Tage, Wochen und Monate im Voraus planen kann. Danach funktioniert alles automatisch. Man hat Pinterest automatisiert.

Tailwind* kostet im Monat ca. 10€ und ist im Vergleich zu Google Werbung und Facebook Ads geradezu lächerlich günstig.

Ich lies nun also Tailwind automatisch auf Pinterest posten und wartete 2-3 Tage ab.

Und siehe da: die ersten Besucher landeten Schritt für Schritt auf meinem Blog. Erst waren es 10… dann 100… dann 1000.

Es kam das erste Kommentar und ich konnte meine erste Affiliate-Marketing-Einnahme verbuchen: ein Hosting.

Screenshot meiner ersten Affiliate-Marketing-Einnahme

Ich war mehr als happy 🎁 😍

Diese Vermittlung brachte mir um die 40€ Einnahmen. Bedeutete, ich hatte die Kosten für Tailwind* wieder drin und war im Plus.

Seitdem ist Pinterest mein Haupt-Traffic-Lieferant.

Mit Pinterest kann ich organisch jeden Monat mehrere tausend Besucher auf meine Blogs und meinen Etsy-Shop leiten.

Das Ganze für ca. 10€ monatlichen Beitrag für die Software Tailwind.

Wenn wir uns das Kuchendiagramm von oben erneut ansehen, stellen wir fest, dass 75% meines Traffics nur von Social-Quellen generiert wird.

Pinterest als Traffic-Lieferant

In diesem Diagramm siehst du meine komplette Traffic-Verteilung von der ersten Stunden an – also auch meine gescheiterten Versuche mit Facebook-Werbeanzeigen oder Paid-Google Traffic.

Filtere ich dieses Diagramm in Google Analytics nun auf die letzten 60 Tage, siehst du das 90% meines Traffics für meinen Blog (chapter86.de) von Social Quellen kommen in diesem Fall Pinterest.

Gerade am Anfang, für kleine Blogs mit wenig Budget lohnt sich Pinterest extrem als Traffic-Quelle.

Nutzer-Wachstum meines Blogs chapter86

Auf diesem Graph erkennst du wie schnell mein Blog gewachsen ist. Anfang Dezember habe ich aufgehört, neuen Content zu erstellen, da ich nun diesen Blog, auf dem du dich gerade befindest, betreibe.

Trotzdem bekommt mein „alter“ Blog weiterhin konstant Traffic. Die Pins sind wie ein Asset – wie eine Aktie – und versorgen dich regelmäßig mit kostenlosen Traffic.

Diese Ergebnisse kann man aktuell mit keiner anderen Plattform erzielen.

Meine Empfehlung: Nutze Pinterest als Traffic-Lieferant. Gerade am Anfang wenn dein Blog noch klein ist und du auf dein Budget achten musst.

Pinterest Traffic-Lieferant: Traffic heilt alle Wunden

Hier gibt es etwas zu pinnen für dein Pinterest-Tipps-Board:

Sofort Traffic für kleine Blogs

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Matthias Goller


Matthias ist Gründer des Online-Shops www.happy-wallz.de und betreibt die Blog's www.chapter86.de (geschlossen) und www.possive.de Neben den Tätigkeiten in oben genannten Projekten, teilt er auf diesem Blog gerne sein Wissen rund um die Themen Traffic, Blogging und e-Commerce.

Matthias Goller

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