Warum ich aufgehört habe Affiliate-Produkte zu promoten

Hey Leute, falls ihr schon länger hier unterwegs seid, wisst ihr, dass ich am Anfang mit Affiliate-Marketing gestartet habe. Falls du neu hier bist, kannst du hier mehr über mich erfahren.

Der Gedanke war verlockend: Ohne eigene Produkte Geldverdienen. Einfach eine Facebook-Ad schalten und ab geht die Katze.

Leider sah die Realität anders aus…

Wie kam ich zum Affiliate-Marketing?

Wie die meisten, war auch ich auf der Suche nach einer Einnahme-Quelle neben meinem 9 to 5 Job.

Folgende Keywords haben mich heimlich still und leise verführt: Passives Einkommen, kein eigenes Produkt nötig, schnell, bequem, skalierbar, Freiheit.

Klingt ja erstmal alles easy, oder? Und das dachte ich auch. Die Idee: Mal eben schnell 1000€ machen, hat mich betrunken gemacht.

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Gesagt getan: Affiliate-Produkte gesucht, Facebook-Werbeanzeigen-Kurs besucht und Facebook-Werbung geschaltet.

Kassensturz nach einem Wochenende: -288€

Nach einem Wochenende, kam die Ernüchterung. Ich wurde nicht wie versprochen mal eben schnell rich.

Am Montag musste ich wieder in die Arbeit wackeln mit ca. 300€ weniger in der Tasche.

Immerhin: Eine Provision von ca. 20€ habe ich erhalten.

Bevor die Schlaubis jetzt langsam runter-scrollen und anfangen mir Kommentare zu schreiben: Kann sein, dass ihr sehr erfolgreich mit der Vermittlung von Produkte seid, ich war es damals nicht.

Get Rich Over Night?

Für mich gab es kein Get rich over Night

Ich habe mich ganz einfach blenden lassen und emotional gehandelt. Zu groß war der Wunsch mal eben schnell und lässig ein paar Euro nebenbei zu verdienen.

Ich hatte keine Ahnung von dem Produkt und keine Ahnung von Facebook-Werbung und ich hatte schlichtweg keine Ahnung wie Online-Marketing nur ansatzweise funktioniert

Ich kannte keine Split-Tests, wusste nicht was Magic-Words sind oder gar wie die eine der Grundregeln heißt: Customer Acquisition Cost < Costumer Lifetime Value

Vor allem hatte ich absolut kein Gefühl, was ein Kunde kostet.

Bedeutet: Bekomme ich 20€ für eine Vermittlung, muss ich natürlich prüfen, was geht an die Steuer und wie viel muss ich an Facebook, Google, Pinterest oder wem auch immer in Form von Paid-Traffic abdrücken.

Erschwerend kam hinzu, dass ich mich nur sehr schlecht mit Facebook-Werbeanzeigen ausgekannt habe.

Ich hatte keine Ahnung wie man Conversions schaltet und was diese Art der Anzeige überhaupt ist und und und

Ein blaues Auge war das Resultat und das war okay. Immerhin hatte ich es gemacht und etwas gelernt.

Ich hatte nämlich gelernt, was ich will: Etwas langfristiges aufbauen.

Der Neue Plan: Blogging

Also startete ich einen Blog, nämlich chapter86.de und fing an zu bloggen. Erste Besucher kamen, es machte mir wirklich Spaß und ich hatte meinen Weg gefunden.

Aus meinen Fehlern hatte ich auch etwas gelernt: Der beste Blog oder die höchste Affiliate-Provision, bringt dir nichts, wenn du keinen Traffic hast.

Für mich war schnell klar: Mein Engpass oder allgemein DER Engpass im Internet. Ist Traffic.

Sei es organischer Traffic über SEO oder Pinterest. Oder Paid-Traffic via Ads wie Facebook und Google.

Traffic heilt alle Wunden. Traffic bringt Besucher. Besucher bringen Interessenten. Interessenten werden zu Kunden.

Einer meiner Leitsätze.

Also meisterte ich erstmal das Traffic Problem und wählte hierzu Pinterest. Ich hatte keine Lust, nur Traffic zu bekommen, wenn ich dafür bezahlen würde.

Pinterest liefert mir langfristig und kostenlos Besucher für meinen Blog.

Der Start meines Online-Stores

Nachdem ich nun also das Traffic-Problem im Griff hatte und mein Blog ganz gut lief, startete ich meinen Online-Shop auf der Plattform Etsy

Dort biete ich Wohn-Accessoires wie Wandbilder, Kissen und co an. Warum? Naja – weil ich einfach Bock drauf hab und das gerne mach.

Durch Pinterest bin ich auch in der Lage meine Produkte schnell und kostenfrei mit Views zu versorgen. Wie ihr vielleicht wisst: Etsy & Pinterest haben eine gemeinsame Schnittstelle.

(K)eine Sau durch’s Dorf jagen

Mittlerweile habe ich neben chapter86.de & meinem Etsy-Shop nun possive.de am Start, da ich chapter86.de „geschlossen“ habe.

Ich werde mich nun langfristig darauf konzentrieren, dass mein Online-Shop wächst und werde keine Sau mehr durch das Dorf jagen.

Seien wir mal ehrlich: Alle 2-3 Monate gibt es etwas Neues. Für mich war es damals Affiliate-Marketing mit „fremden“ Produkten. Verstehe mich nicht falsch: Vielleicht bist DU erfolgreich damit und DIR macht es Spaß. Mir nicht

Ich fokussiere auf possive.de und werde hier meine Erfahrungen in den Bereichen Blogging, Traffic und Pinterest weitergeben.

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Mein Etsy-Shop dient mir als kleiner Ausgleich, einfach für die Tage an denen man keine Lust hat zu bloggen.

Man braucht keine super hippen Ideen, sondern Fokus und Konsistenz.

Traffic als Schlüssel

Für mich war ein Engpass kritisch: Kein Traffic.

Als ich diesen Engpass gelöst hatte und Traffic bekam, machte alles einfach mehr Spaß. Die Welt war bunter und ich war motivierter.

Falls auch du, aktuell Probleme mit Traffic hast, kann ich dir folgenden Beitrag empfehlen: https://possive.de/mehr-traffic/kosterloser-traffic-blog/

Matthias Goller
 

Matthias ist Gründer des Online-Shops www.happy-wallz.de und betreibt die Blog's www.chapter86.de (geschlossen) und www.possive.de Neben den Tätigkeiten in oben genannten Projekten, teilt er auf diesem Blog gerne sein Wissen rund um die Themen Traffic, Blogging und e-Commerce.

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