Warum sollte man einen Blog starten?

Viele Menschen überlegen, ob es sich lohnt, mit dem bloggen anzufangen. Vor geraumer Zeit ging es mir ähnlich. Überall liest man über Blogs und wie man damit Geld verdienen kann.

Wenn man einige Themen im Internet googelt, landet man sehr oft auf einem Blog – manchmal ohne das man es weiß. Man erkennt teilweise gar nicht, dass es sich um einen Blog handelt, wenn man nicht genau weiß, was ein Blog ist.

Kann jeder einen Blog starten?

Die Antwort hierauf lautet definitiv: Ja!

Du brauchst ein Hosting und eine Domain. Beides kannst du dir sehr einfach und kostengünstig bei 1&1* besorgen.

Danach installierst du WordPress, schnappst dir ein Theme, ein paar Plugins und schreibst deinen ersten Beitrag. Umsetzbar an einem freien Samstag oder Sonntag.

Über das „kann“ haben wir gesprochen – aber sollte“ man einen Blog starten.

Besonderer Tipp: Möchtest du herausfinden welcher Blogger-Typ du bist? Vielleicht solltest du am Blogger-Quiz teilnehmen: [tqb_quiz id=’997′]

Sollte man einen Blog starten in 2020 und danach?

Blogging wird oft für tot erklärt. Ich persönlich kann dies nicht nachvollziehen.

Es gibt drei Motivationen warum Menschen im Internet aktiv sind:

  • Inspire
  • Educate
  • Entertain

Mit einem Blog kann man eine oder mehrere dieser Belange abdecken und somit der Welt und seinen Lesern einen Mehrwert bieten.

Wenn du gerne Inspirierst, dein Wissen teilst oder Leute unterhältst, müsste man schon fast die Frage stellen: „MUSS ich nicht einen Blog starten?“

Das Internet, der Drang nach Wissen oder Unterhaltung wird auch nach 2020 nicht abklingen.

Ich bin der Meinung, dass wir uns weiterhin in einem Wachstumsmarkt befinden, da wir in unserer Gesellschaft weiterhin die ältere Generation haben, welche ohne das Internet aufgewachsen ist und dann im krassen Gegenteil die Millenials, welche unsere schöne Welt gar nicht mehr ohne das Internet kennen.

Infografik Blog starten Anleitung

Jahr für Jahr wird der Anteil von Menschen, welche eine Welt ohne Internet gar nicht kennen, immer größer.

Die Ausreden oder Beiträge, dass Blogging tot ist oder es zu spät ist, kann ich nicht bestätigen.

Meine Blogs sind nicht einmal zwei Jahre alt und trotzdem bekomme ich Traffic, Interaktion und stetiges Wachstum.

Ich bin der Meinung: Ja, du solltest einen Blog starten, wenn du etwas zu sagen hast.

Lass uns also mal darüber sprechen, warum du in meinen Augen einen Blog starten solltest.

Bewiesen: Blogger kontrollieren ihr Einkommen

Eine kleine Anekdote zu diesem Thema…

Ich war Projektleiter in einer Firma bevor ich mit dem bloggen anfing. Mir ging es ziemlich gut, ich bekam regelmäßig meine Gehaltserhöhung und stieg auch die Karriereleiter hoch.

Dennoch hatte ich nie die Kontrolle über mein Einkommen. In einem Jahr erreichte die Firma ihre Ziele nicht, bedeutete: Prämien gestrichen.

Das andere Jahr bekam ich ein wirklich schlechtes Projekt mit der Auswirkung, dass meine Leistungsprämie flöten ging.

Ich konnte mir den Arsch aufreißen und 60 Stunden in der Woche arbeiten, an meinem Einkommen tat sich nichts.

Es gab maximal ein „gut gemacht“ und innerlich wusste ich, dass von da ab, ein kleines bisschen mehr gefordert wurde, denn mein Chef wusste ja, ich war dazu in der Lage diese Leistung abzurufen.

Warum also mit der Freigabe einer neuen Stelle beschäftigen und selbst schlecht vor der Geschäftsführung dastehen, wenn man weiß, dass der Mitarbeiter es schon hin bekommt.

Auf mein Einkommen hatte das keine Auswirkung, denn wie ihr wisst, die Firma erreicht leider ihre Ziele nicht und deshalb müssen wir dieses Jahr von einer Lohnerhöhung absehen.

Als Blogger hingegen, entscheidest du selbst wie viel und wie hart du arbeiten möchtest. Du hast direkt Kontrolle über dein Einkommen. Je mehr du arbeitest, desto mehr Geld kannst du verdienen.

Die Einrichtung eines Blogs erfordert Arbeit aber sobald du durch diese Phase durch bist und du mal 10-20 Blog-Posts online hast, wird es deutlich einfacher.

Du kannst dann darüber nachdenken, ob du nicht ein eBook erstellst oder Kurse verkaufst über dein Blog-Thema.

Innerlich habe ich mir immer gesagt: Ich kann selbst entscheiden über was ich blogge und wie man Workflow oder meine Frequenz Aussieht.

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Du wirst aber schnell merken, dass diese Arbeit, sich besser anfühlt, da du mehr Spaß daran haben wirst, dein eigenes Business zu erweitern, statt das Business deines Chefs. Bitte verstehe mich nicht falsch: Ein Blog kann sehr passiv funktionieren oder extrem gepusht werden durch viel Arbeit. Es kann eben genau das sein was du es sein lässt 😉

Wenn du dir deinen Bobbers wirklich aufreißt, ist nur der Himmel die Grenze was dein Einkommen betrifft.

Arbeiten und die Welt sehen

Weißt du was am arbeiten wirklich nervt? Du hast nur zwei meistens maximal drei Wochen am Stück Urlaub im Jahr.

Vom Erde zum Mond sind es 384.400 km. Vom Mond zur Erde sind es 384.400 km.

Von Montag bis Freitag sind es fünf Tage. Von Freitag bis Montag sind es zwei Tage – Warum? 💩

ziemlich doof

Als Blogger bist du frei. Du brauchst deinen Computer und eine Internet Verbindung. Man kann von daheim aus arbeiten oder aus einem Starbucks in New York City. Allein durch diesen Gedanken müsstest du Gänsehaut bekommen und bereits loslegen wollen.

Selbstbestimmte Tage leben

Eine der größten Beschwerden bei einem Montag bis Freitag Job ist die Entscheidung zwischen Schlaf und sozialem Leben.

Der Chef möchte bereits um 8:00h das nächste Update auf dem Schreibtisch. Ein Kunde kann erst um 17:00h und das obwohl du selbst um 16:30h rein rechnerisch Feierabend hast.

Du musst auf Dienstreise während deine Kumpels im Pub das Champions League Spiel zusammen ansehen. Das kann wirklich ziemlich nerven.

Und ist dann ein Tag mal wirklich super gelaufen und alles passt, dann kommt noch das wunderschöne pendeln hinzu. Du fährst auf die Autobahn: Stau! Die Bahn kommt mal wieder nicht. Es ist Winter und das radeln macht auch keinen Spaß.

Das alles gibt es in der Blog-Welt nicht.

Gönn deinem Körper seinen Schlaf und wache natürlich auf, wie Jeff Bezos das auch tut. Und falls du noch andere Verpflichtungen hast, wie Kinder oder ähnliches, dein Blog wird dich nicht verurteilen wenn du während des Beitrag-Schreibens mal eben ein Nickerchen machst oder die Kids aus der Schule holst.

Mal ein kleiner Vorgeschmack was es bedeuten könnte deinen Tag selbst gestalten zu können:

  • Wach auf, wann du willst
  • Geh ins Bett, wann du willst
  • Supermärkte mit leeren Gängen
  • Training wenn das Fitnesscenter leer ist
  • Shoppen alleine im Laden
  • Fahren ohne Verkehr
  • Städtetrip in der Woche wenn die Flüge günstig sind
  • uvm.

Du verstehst was ich dir sagen will! So ein Tagesablauf ist etwas, was nur wenige Leute auf dieser Welt haben und das ist die ganzen langen, einsamen Stunden, die du in deinen Blog steckst, wert.

Erfolgreich bloggen wird dich herausfordern

Wie überall gibt es gute und schlechte Zeiten, so auch beim bloggen.

Es gibt nicht nur Sonnenschein, Rosen und hübsche Fotos und ich hoffe, dass hast du bereits verstanden. Es gibt ernsthafte Hoch und auch ernsthafte Tiefs und eine Menge-Blog-Fehler auf dem Weg.

Bloggen kann dir helfen, Ängste zu überwinden und dich ständig herauszufordern. Du wirst langfristig zu einem besseren Mensch. Persönlich wie auch beruflich wirst du wachsen.

Aber es gibt kein Wachstum ohne Unbeschwertheit. Richtiges, reines Wachstum entsteht erst, wenn du dich der Herausforderung stellst und lernst wie man diese bewältigt. Rückschläge gehören dazu.

Einige Herausforderungen, welche dich auf deiner Blogging-Reise erwarten könnten:

  • Dein Blog wird nicht so erfolgreich wie von dir erwartet
  • Deine Produkte möchte niemand kaufen
  • Du steckst Geld in Dinge die dich nicht weiter bringen
  • Dein Sozial-Leben kann gerade am Anfang stark darunter leiden
  • uvm.

Selbst wenn du den Anfang überstanden hast wirst du weiter herausgefordert werden aber das wird irgendwann ein Teil des Ganzen und du wirst anfangen es zu lieben.

Vergleiche es mit einem Puzzle: Wäre dies bereits beim auspacken zusammen gesetzt wäre es wohl ziemlich langweilig. Du hättest zwar das schöne große Bild aber es ist nichts wert.

Der Weg zum großen Bild kann wiederum ziemlich anstrengend sein, die Teile passen nicht, du verlierst die Übersicht und so weiter… aber am Ende wenn du das letzte Teilchen einsetzt und dein Werk siehst, wirst du 100%ig erfüllt sein, dass garantiere ich dir!

Du lernst neue Fertigkeiten

Beim Bloggen musst du deine Gedanken ordnen um diese nieder zuschreiben, dass schärft deinen Geist.

Zusätzlich bekommst du den Kopf frei, da du über etwas schreibst, was dir am Herzen liegt.

Infografik Blog starten Anleitung

Am Anfang wirst du dies vielleicht nicht so sehen, dass liegt daran, dass du gerade eine neue Fähigkeit lernst: Dass bloggen. Du wirst dich irgendwann dabei erwischen, wie du sabbernd an die Wand starrst. Es wird Tage geben da bekommst du kein Wort raus, egal wie sehr du zwingst und dann wirst du Stunden erleben in denen du Wort für Wort wie ein Maschinengewehr abfeuerst und einfach im „Flow“ bist.

Ich habe bereits erwähnt, dass du dir ein Thema aussuchen solltest, dass dir liegt, auf dem du quasi Experte bist. Du wirst nach einigen Blog-Beiträgen aber merken, dass es gar nicht so einfach ist, dein Themengebiet leicht verständlich in Worte zu verpacken um dies an andere Menschen weiter zugeben.

Hat dein Blog die ersten Besucher und du erhältst Kommentare auf deine Beiträge, wirst du wahrscheinlich die ein oder andere Frage bekommen, die selbst du, als Experte, nicht sofort beantworten kannst. Du musst dich wieder intensiver mit der Materie beschäftigen und lernst dazu.

Mit jedem Beitrag und jedem Wort wirst du besser, du lernst, und irgendwann sprudelt dein Wissen nur so aus dir heraus.

Bloggen gibt Selbstvertrauen

Deine Gedanken und Eindrücke mit der ganzen Welt zu teilen kann einem am Anfang etwas Angst machen.

So war es jedenfalls bei mir. Ich wollte mein Wissen teilen und dies möglich transparent.

Du kannst dir vorstellen, wie die erste Reaktion deiner Familie und Freunde auf dieses Vorhaben aussieht. Du wirst immer diese „Nay-Sayers“ haben welche versuchen werden dich runter zu ziehen.

Manchmal werden diese auch in deiner Familie sein und einige davon werden dir sicherlich nichts böses wollen. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier und das „Neue“ ist meistens erstmal „Böse“. Und dann machst du da ja noch „etwas im Internet“, dass kann ja nur „böse“ sein.

Du weißt worauf ich hinaus will. Entscheidest du dich nun – trotzdem – deinen Weg zu gehen, wird dir das ein unglaubliches Selbstvertrauen geben.

Ich bitte dich, die negativen Stimmen zu ignorieren. Es handelt sich dabei eh nur um 1% und die restlichen 99% werden dich aufbauen und dir helfen, gerade am Anfang können sich die negativen Argumente der 1% allerdings schnell in dein Hirn einbrennen.

Alle Arten von Feedback, die negativen und die positiven Eindrücke welche du als Blogger bekommen wirst, werden dir helfen und somit dein Selbstvertrauen und deine Selbstwahrnehmung verbessern. Glaube mir das!

Du wirst dich mittelfristig an diese neue Situation gewöhnen und dadurch bekommst du mehr Vertrauen in deine Entscheidungen. Das wird sich auf deinen Blog, deinem Business als auch deinem kompletten Alltag auswirken.

Da die positiven Seiten überwiegen, kommt irgendwann dieses positive Feedback von deinem Umfeld oder deinen Lesern und sobald du hier ersten Zuspruch erhältst wird du einen Schub an Energie und Motivation bekommen.

Feedback bringt uns dann zum nächsten Punkt im Thema „Warum solltest du einen Blog starten?“

Inspiriere Leute mit deinem Werk

Durch da teilen deiner Gedanken und Erfahrungen kannst du dein Wissen mit deinen Lesern teilen. Hast du einen Blog über Lernhilfen und stellst dort deine Techniken zur Verfügung, kann es durchaus sein, dass du positives Feedback bekommst von Leuten die damit Erfolge erzielen konnten. Ich hoffe selbst mit diesem Blog einige Leute dazu zu bringen einen Blog zu starten und einfach anzufangen.

Du bist der Boss

Eine der wichtigsten Merkmale: Du bist der Boss. Keiner schreibt dir vor über was du bloggen musst, wann deine Deadline ist.

Wie du dein Wissen übermittelst. Du schreibst lieber statt Videos zu drehen? No Problem – mach es einfach. Lass dir von keinem reinquatschen sondern machen das worauf du Lust hast, du bist der Boss.

Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich, dass wenn etwas nicht funktioniert, du dafür die Verantwortung trägst.

In deinem Geldbeutel wirst du auch merken, dass du der Boss deines Blogs bist. Behandle deinen Blog immer als Business und treffe solide Entscheidungen. Die kommerziellen Erfolge zum Beispiel die ersten 100€ werden dir, da wette ich, besonders gut schmecken.

No Risk = No Fun?

Hast du schon einmal überlegt ein Unternehmen zu gründen und selbst der Chef zu sein?

Ja? Nun, dann hast du dir wahrscheinlich auch schon einmal Gedanken gemacht, wie man das finanziert. Ein Laden kostet Miete, du hast Mindestabnahmemengen und du brauchst einen Geldgeber, du brauchst eine Bank.

Bei einem Blog hast du in meinen Augen kein Risiko. Maximal zahlst du mal ca. 20€ für ein Hosting, dass du natürlich wieder kündigen kannst und schon kann es los gehen.

Ich habe übrigens in meinem Beitrag die Kosten für einen Blog genauer erklärt. Sehr interessant! Klicke hier!

Verstehe mich nicht falsch, damit dein Blog langfristig überlebt, musst du auch investieren. Dein Blog ist ein Business, wie bereits öfters erwähnt.

Du hast aber keine hohen Markteintrittsbarrieren wie einen speziellen Abschluss oder eine Produktionsanlage für die du erstmal einen Geldgeber finden musst. Wichtig ist, dass du dir das richtige, profitable Blog-Thema heraussuchst [Hier klicken]

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Warum sollte man einen Blog starten

Matthias Goller
 

Matthias ist Gründer des Online-Shops www.happy-wallz.de und betreibt die Blog's www.chapter86.de (geschlossen) und www.possive.de Neben den Tätigkeiten in oben genannten Projekten, teilt er auf diesem Blog gerne sein Wissen rund um die Themen Traffic, Blogging und e-Commerce.

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