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Januar 24, 2020

Fehler vermeiden: Nutze kein kostenloses Hosting

Beschäftigt man sich mit Website-Erstellung und Blogs liest man überall von WordPress. Doch welche Vorteile bietet WordPress obwohl es doch so viele kostenlose Hosting-Anbieter gibt?

In diesem Artikel erfährst du für wen sich ein kostenloses Hosting lohnt und ab wann man lieber auf etwas professionelles umsteigen sollte.

Du brauchst ca. 5 Minuten um den Beitrag zu lesen. Viel Spaß!

Was ist WordPress.org?

WordPress ist eine Software mit der du kinderleicht eine Webseite oder einen Blog über den Brower erstellen kannst. Mit dieser Lösung kann man mittlerweile nahezu alles auf einer Website abbilden ohne tief ins Coding einzusteigen.

Die Lernkurve ist sehr steil und komplexere Aufgaben lassen sich mit Plug-Ins oder Page-Bulidern wie Divi lösen. Ist die Homepage fertig gebaut kann man über ein Dashboard seine Website verwalten. Das Ganze erinnert mich öfter an mein Facebook-Profil als an die Tatsache, dass ich gerade Webmaster bin.

WordPress ist ein Content Management System kurz CMS und zeichnet sich durch seine unglaubliche Benutzerfreundlichkeit aus.

ca. 30% der aktuell erstellen Websites basieren auf WordPress.

Hier kannst du über Google Trends eine interessante Statistik einsehen: Hier klicken!

Die Installation geht weitestgehend automatisch. WordPress bringt einige kostenlose Themes mit und liefert somit out of the box die Basis für einen sehr guten und einfachen Start ins Blogging.

Neben wordpress.org gibt es noch wordpress.com. WordPress.com ist eine kostenpflichtige Version mit vielen Einschränkungen im Vergleich zur selbst gehosteten Version (wordpress.org).

WordPress – Vorteile & Features

Im ersten Abschnitt hatte ich erwähnt, dass es sich bei WordPress (kurz: WP) um ein Content Management System handelt. Die Software ist Open Source und somit kann jeder daran mit entwickeln.

Durch die Open Source Lösung gibt es unzählige Erweiterungen und Themes.

Ein Theme ist das Design deiner Website. Es gibt kostenlose WordPress Themes oder kostenpflichtige Lösungen. Du bekommst mit dem kostenlosen Basis-Paket von WordPress auch gleich kostenlose Themes mitgeliefert d.h. du kannst sofort starten.

Durch diese kostenlosen Lösungen kannst du gerade am Anfang erstmal mit wenig Risiko Sachen für dich testen und prüfen ob eine eigene WordPress-Website oder ein WordPress-Blog etwas für dich ist.

Weißt du zum Beispiel jetzt schon, dass du mit deiner Website oder deinem Blog durchstarten willst, dann kannst du kostenpflichtige Inhalte wie zum Beispiel den überragenden Divi-Page-Builder ausprobieren.

Mit Divi kannst du via Drag and Drop ganz einfach eine hoch professionelle Website erstellen.

Man wird deiner Seite nicht ansehen, dass diese ohne Coding oder HTML Wissen erstellt wurde.

Hast du schon mal ein Word-Dokument oder eine Powerpoint-Präsentation erstellt? Eine WordPress-Website ist genauso leicht zu erstellen.

Selbst in dieser kostenloses Version ist WordPress den kostenlosen Hostings bereits um Längen überlegen. Dieser Vorteil wird noch größer sobald wir uns das Thema Plug-Ins ansehen.

Plug-Ins sind Apps wie für dein Smartphone nur das es sich um Apps für deine Website handelt. So kannst du ganz einfach Funktionen via App einfügen und somit zum Beispiel ein Pop-up mit einem Plug-In einfügen. Du musst nichts coden. Klasse, oder?

Du kannst all diese Vorteile von WordPress nutzen in dem du dir ein Hosting besorgst.

Ein perfektes Hosting für WordPress bietet die Firma 1&1 an. Dort bin ich selbst Kunde und hoste mehrere Websites. Der Einstieg bei 1&1 ist sehr einfach und du bekommst deine Domain kostenlos dazu.

Warum lohnen sich kostenlose Hostings (langfristig) nicht?

Neben der oben dargestellten Lösung gibt es noch kostenlose Hosting-Anbieter im Internet. Mittlerweile finden sich diese Page-Builder an jeder Ecke im Internet.

Beispiele für solche Page-Builder sind zum Beispiel:

  1. Wix
  2. Jimdo
  3. Weebly
  4. WordPress.com

Das Konzept ist an sich sehr schön: Du baust auch hier deine Website mit Drag and Drop. Es gibt Themes und du wirst sehr schnell eine Website erstellt haben.

„Hört sich an wie die oben dargestellte Variante mit WordPress – warum sollte ich dann Geld für ein Hosting in die Hand nehmen?“

Nun, diese Lösungen sind auf dem ersten Blick sehr attraktiv aber auch diese Unternehmen müssen irgendwie Geld verdienen.

Der Funktionsumfang von kostenlosen Hostings ist eingeschränkt:

  1. Kein eigener Domain-Name
  2. Begrenzter Speicher
  3. Begrenzter Traffic
  4. Branding / Werbung auf der Plattform
  5. Du bist nicht Eigentümer
  6. Tracking meist nicht möglich (Google, Facebook)
  7. Du kannst deinen Blog nicht monetarisieren
  8. Es gibt keine Plugins

Alle diese Einschränkungen bringen ein kostenloses Hosting schnell an seine Grenzen.

Am Anfang willst du einfach nur starten, vielleicht bist du dir auch nicht sicher ob bloggen das Richtige für dich ist und deshalb tendierst du dazu ein solches Hosting abzuschließen.

Ein kostenloses Hosting hilft nur kurzfristig

Du freust dich die ersten Tage und bastelst an deiner Homepage. Du recherchierst im Internet und siehst viele andere Internet-Seiten.

Gerade am Anfang ist dir ja noch nicht klar was du alles haben möchtest und deshalb denkst du auch, dass ein kostenloses Hosting ausreichend ist.

Irgendwann wirst du feststellen, dass du gerne eine Funktion auf der Homepage haben möchtest und merkst nun, dass dies in der Free-Version nicht möglich ist. Manchmal ist diese Funktion in der kostenpflichtigen Variante enthalten.

Öfters können diese kostenlosen Page-Builder leider nicht mal in der größten Version die Vielfalt von WordPress abbilden.

Das Ergebnis: Du hast Zeit investiert und merkst, dass du dich in eine Sackgasse gearbeitet hast und dies nur weil du gerne „mit den Großen“ spielen wolltest aber zu kurzsichtig warst auch etwas Geld in die Hand zu nehmen.

Mir ging es genau so. Ich habe auch unzählige Stunden mit einer solchen Lösung vergeudet.

Upgradest du zu den kostenpflichtigen Versionen, dann zahlst du meist das Selbe oder gar mehr wie mit einer selbst gehosteten WordPress Lösung.

Falls ich dir einen Tipp geben darf: Spare dir die Enttäuschung und die Zeit. Hol dir ein professionelles WordPress-Hosting und installiere dort WordPress.

Ist es okay mit einem kostenlosen Hosting zu starten?

Diese Frage beschäftigt einen gerade am Anfang relativ lange und die Antwort basiert auf deinen Anforderungen.

Startest du erst mit einer kostenloses Lösung dann wird es für dich sehr anstrengend und zeit intensiv werden deinen Blog zu WordPress zu konvertieren.

Möchtest du einfach einmal 1-2 Blog-Posts schreiben um zu sehen ob dies für dich interessant ist, probier gerne ein kostenloses Hosting, erwarte aber keine Erfolge… wenn ich ehrlich bin möchte ich gerade schreiben: Erwarte bitte keine Leser. Steck bitte nicht zuviel Zeit in diesen Weg.

Ich möchte dich ermutigen in dich selbst zu investieren und ein Business rund um deinen WordPress Blog aufzubauen.

Möchtest du irgendwann einmal Geld mit deinem Blog verdienen, dann rechne bitte auch mit Start-Up-Kosten.

Welcher Weg ist der RICHTIGE?

Möchtest du deinem Blog eine richtige Chance geben, dann gibt es in meinen Augen nur WordPress für deinen Blog.

Es gibt mehrere verdiene Hosting-Möglichkeiten aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir ein 1&1-Hosting empfehlen.

PS. Hier erfährst du was ein Blog kostet [hier klicken]

Falls dir der Beitrag gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du diesen Pin vielleicht an deine Blogging-Tipps Pinnwand postest!

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Matthias Goller


Matthias ist Gründer des Online-Shops www.happy-wallz.de und betreibt die Blog's www.chapter86.de (geschlossen) und www.possive.de Neben den Tätigkeiten in oben genannten Projekten, teilt er auf diesem Blog gerne sein Wissen rund um die Themen Traffic, Blogging und e-Commerce.

Matthias Goller

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