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Januar 25, 2020

WICHTIG für Blogger: Datenschutzerklärung & Impressum anlegen

Wenn man einen Blog betreibt, möchte man sich am liebsten nur mit dem Schreiben von Beiträgen und dem Marketing beschäftigen.

Leider müssen wir uns als Blogger auch einigen wichtigen Dingen wie dem Thema Rechtssicherheit beschäftigen.

In diesem Blog-Post möchte ich dir schildern, wie ich meinen Blog und meinen Etsy-Shop abgesichert habe.

Dabei sei erwähnt, dass ich weder ein Rechtsanwalt bin und dieser Beitrag ist auch ganz klar nicht als Beratung zu sehen. Du erfährst hier lediglich, wie ich es gemacht habe – ob falsch oder richtig – möchte ich hier nicht bewerten.

Haftungsausschluss

Ich möchte dich hier nur ungern mit Gesetzestexten langweilen und versuche den Sachverhalt möglichst einfach darzustellen.

Manchem Rechtsanwalt wird sich nun gleich der Magen umdrehen, aber das nehme ich gerne in Kauf. Man sagt ja nicht umsonst: 4 Juristen, 6 Meinungen 😜

Die Impressumspflicht

Die Impressumspflicht ist die Pflicht, in Druckerzeugnissen und in Online-Veröffentlichungen ein Impressum zu führen. Darin werden zum Beispiel der Verlag und die Redaktion genannt. Bei Veröffentlichungen im World Wide Web spricht man von Anbieterkennzeichnung. Ebenso ist die Signatur bei E-Mails im Geschäftsverkehr gesetzlich verankert. Davon zu unterscheiden sind weitergehende Ausführungen, zum Beispiel zur Haftung oder zum Datenschutz, die als Disclaimer bezeichnet werden und deren rechtliche Wirksamkeit umstritten ist.

Quelle: www.wikipedia.de

Bedeutet: Hast du eine Internetseite brauchst du ein Impressum.

In meinem Fall, musste ich also für meinen Etsy-Shop und diesen Blog (www.possive.de) ein Impressum erstellen.

Ein Impressum für kleine / mittlere Blogs

Gerade am Anfang, wenn man nicht genau weiß ob einem das Blogging als Hobby zusagt oder ob man seinen Online-Shop wirklich professionell betreiben möchte, steht man vor der Hürde: Was muss alles in ein Impressum und wie erstellt man das?

Nun kannst du natürlich zum Rechtsanwalt gehen und dir die Rechtstexte erstellen lassen und vorweg sei gesagt: Dies ist die richtige & beste Lösung.

Ich persönlich habe mich für possive.de dafür entschieden, das Impressum mit einem kostenlosen Impressums-Generator im Internet zu erstellen.

Hierfür habe ich folgenden Generator genutzt: https://datenschutz-generator.de/impressum

Diese Lösung ist für meinen Blog ausreichend. Natürlich wird der ein oder andere nun innerlich unruhig werden, da ich aber possive.de mehr als Hobby betreibe, ist diese Lösung für MICH(!) ausreichend.

Ich arbeite hier nach der 80 / 20 Regel. Natürlich ist diese Lösung nicht 100%ig auf meine Website zugeschnitten aber als kleiner Blogger habe ich auch kein Interesse mehrere hundert Euro für so etwas auszugeben.

Impressum für meinen e-Commerce-Shopify-Store

Wenn ihr schon länger dabei seid, dann wisst ihr, dass ich neben diesem Blog noch einen Etsy-Shop betreibe.

Für meinen Etsy-Store habe ich also nach einer professionellen Lösung gesucht. Auch hier gilt: Ein Rechtsanwalt, welcher euch eure Rechtstexte für eure Bedürfnisse und Anwendungen erstellt ist definitiv die sicherste und beste Lösung.

Allerdings wollte ich am Anfang nicht mehrere Tausend Euro in die Miesen gehen um mir AGB + Impressum + Datenschutz erstellen zu lassen. Auf der anderen Seite wollte ich etwas professionelles, was auf meinen Shop dann doch angepasst ist.

Nach etwas Recherche bin ich bei folgendem Angebot gelandet: https://www.it-recht-kanzlei.de/

Hier könnt ihr gegen einen monatlichen, wiederkehrenden Beitrag von ca. 10€ eure Rechtstexte erstellen lassen. Der oben dargestellte Link ist kein Affiliate-Link. Ich finde das Angebot einfach gut und empfehle es gerne weiter.

Die Datenschutzerklärung eines Blogs

Neben dem Impressum, benötigst du auch eine Datenschutzerklärung für deinen Blog. Was genau versteckt sich dahinter?

Eine Datenschutzerklärung beschreibt, wie Daten (insbesondere personenbezogene Daten) von einer Organisation verarbeitet werden, das heißt, wie diese Daten gesammelt, genutzt und ob sie an Dritte weitergegeben werden. Darüber hinaus wird oft beschrieben, welche Maßnahmen die Organisation ergreift, um die Privatsphäre ihres Kunden oder Nutzers zu wahren.

Quelle: www.wikipedia.de

Auch hier gilt wieder: Wer es genauer wissen möchte geht zu seinem Rechtsanwalt. Meine Darstellung schildert lediglich meine Erfahrungen und ist keine Beratung.

In der Datenschutzerklärung sind folgende Sachen beschreiben und für den Nutzer Transparent dargestellt:

  • Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Kontaktdaten des Verantwortlichen
  • Datenerfassung beim Besuch unserer Website
  • Hosting
  • Cookies
  • Kontaktaufnahme
  • Datenverarbeitung bei Eröffnung eines Kundenkontos und zur Vertragsabwicklung
  • Verwendung von Single-Sign-On-Verfahren
  • Kommentarfunktion
  • Nutzung Ihrer Daten zur Direktwerbung
  • Datenverarbeitung zur Bestellabwicklung
  • Online-Marketing
  • Retargeting/ Remarketing/ Empfehlungswerbung
  • Tools und Sonstiges
  • Rechte des Betroffenen
  • Widerspruchsrecht
  • Dauer der Speicherung personenbezogener Daten

Wie du siehst, ist die Liste recht lang und sehr umfangreich. Die oben abgebildete Liste, ist ein Auszug der Datenschutzerklärung meines e-Commerce-Shops

Auszug aus der Datenschutz-Erklärung: E-Mail-Marketing

Das Thema E-Mail-Marketing sollte für Blogger sehr interessant sein. Es heißt ja immer: Baue dir eine E-Mail-Liste. In deiner E-Mail-Liste liegt dein Gewinn.

Ich zitiere hier einmal einen Teil des Abschnitts des Kapitels „Nutzung Ihrer Daten zur Direktwerbung“. Die Datenschutz-Erklärung habe ich von https://www.it-recht-kanzlei.de/ erstellen lassen.

9.1 Anmeldung zu unserem E-Mail-Newsletter

Wenn Sie sich zu unserem E-Mail Newsletter anmelden, übersenden wir Ihnen regelmäßig Informationen zu unseren Angeboten. Pflichtangabe für die Übersendung des Newsletters ist allein Ihre E-Mailadresse. Die Angabe weiterer Daten ist freiwillig und wird verwendet, um Sie persönlich ansprechen zu können. Für den Versand des Newsletters verwenden wir das sog. Double Opt-in Verfahren. Dies bedeutet, dass wir Ihnen erst dann einen E-Mail Newsletter übermitteln werden, wenn Sie uns ausdrücklich bestätigt haben, dass Sie in den Empfang von Newsletter einwilligen. Wir schicken Ihnen dann eine Bestätigungs-E-Mail, mit der Sie gebeten werden durch Anklicken eines entsprechenden Links zu bestätigen, dass Sie künftig den Newsletter erhalten wollen. Mit der Aktivierung des Bestätigungslinks erteilen Sie uns Ihre Einwilligung für die Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. […]

Auszug Datenschutzerklärung

Ich habe den Abschnitt gekürzt, da er gefühlt noch 2-3x so lange ist. Du siehst hier exemplarisch am Beispiel E-Mail-Marketing, wie der User informiert wird.

Es wird erklärt, wie die Anmeldung funktioniert und das ein sogenanntes Double Opt-In Verfahren genutzt wird, welches in Deutschland pflicht ist. Der User muss wissentlich zustimmen, dass er E-Mails von dir empfangen will.

Bei diesem Prozedere wird erklärt, wie die Daten des Nutzers verarbeitet werden. Der Nutzer kann nun zustimmen oder eine Einwilligung ablehnen.

Cookies

Neben dem E-Mail-Marketing sind vor allem Cookies ein wichtiges Thema.

Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Cookies bedeutet doch „Kekse“, oder?

Lass uns mal wieder auf Wikipedia zurückgreifen, da hier der Sachverhalt gut erklärt wird:

Ein Cookie ist eine Textinformation, die im Browser auf dem Computer des Betrachters jeweils zu einer besuchten Website (Webserver, Server) gespeichert werden kann. Der Cookie wird entweder vom Webserver an den Browser gesendet oder im Browser von einem Skript (JavaScript) erzeugt. Der Webserver kann bei späteren, erneuten Besuchen dieser Seite diese Cookie-Information direkt vom Server aus auslesen oder über ein Skript der Website die Cookie-Information an den Server übertragen.

Quelle: wikipedia.de

Und welche Aufgabe haben Cookies?

Aufgabe dieser Cookies ist beispielsweise die Identifizierung des Surfers (Session ID), das Abspeichern eines Logins bei einer Internetanwendung wie Wikipedia, Facebook usw. oder das Abspeichern eines Warenkorbs bei einem Online-Händler. Ein häufiger Einsatzzweck ist das Webtracking von Nutzern mit speziell präparierten Seiten. .

Quelle: wikipedia.de

Das bedeutet zusammengefasst: Ein Cookie ist ein Werkzeug, mit dem wir als Blogger unsere User tracken können. Ein Beispiel hierfür wäre das Facebook-Pixel.

Ein Facebook-Pixel ist zum Beispiel auch auf diesem Blog installiert um das Nutzerverhalten zu analysieren und um meine Zielgruppe zu finden.

Es gibt viele Arten von Cookies. So kann es sein, dass dein E-Mail-Marketing-System auch eine Tracking-Funktion hat. Mein Shopify-Shop nutzt zum Beispiel Klaviyo. Klaviyo hat eine Tracking-Funktion und analysiert das Nutzerverhalten um später via E-Mail-Marketing zum Beispiel vom Nutzer angesehene Produkte anzubieten.

Pinterest oder Google haben ebenfalls ähnliche Funktionen. Genannte werden diese oft Pixel oder Tag.

Um diese Funktionen gewährleisten zu können, müssen Informationen (=Nutzerverhalten) gespeichert werden. In der Datenschutzerklärung wird der User hierauf hingewiesen bzw. bei Cookies erhältst du oft ein Pop-Up sobald du die Seite besuchst.

Beispiel: Cookie Pop-Up von possive.de

Kostenlose Datenschutzerklärung erstellen

Weiter oben hatte ich erwähnt, dass die Datenschutzerkläung meines Online-Shops von https://www.it-recht-kanzlei.de/ erstellt ist.

Die Lösungen von https://www.it-recht-kanzlei.de/ kosten pro Website im Monat ca. 10€ im Monat. Für meinen Online-Shop habe ich diese Lösung gewählt um eine professionelle Lösung zu haben.

Langfristig, sollte man hier zu einem Rechtsanwalt gehen und sich die Rechtstexte individuell auf seinen Anwendungsfall erstellen lassen um einfach das Abmahn-Risiko zu reduzieren.

Es gibt neben der oben dargestellten Lösung, auch kostenlose Datenschutzerklärungs-Generatoren.

Für possive.de & chapter86.de nutze ich diesen Generator: https://datenschutz-generator.de/datenschutzerklaerung/

Da ich diese beiden Blogs nur als Hobby betreibe, habe ich mich gegen eine kostenpflichtige Lösung entschieden. Vielleicht werde ich das mittel bis langfristig ändern aber stand heute kann ich damit leben.

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir gefallen. Falls ja, kannst du diesen gerne an deine Blogging-Tipps-Pinnwand auf Pinterest anheften:

datenschutz und impressum für blogs

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Matthias Goller


Matthias ist Gründer des Online-Shops www.happy-wallz.de und betreibt die Blog's www.chapter86.de (geschlossen) und www.possive.de Neben den Tätigkeiten in oben genannten Projekten, teilt er auf diesem Blog gerne sein Wissen rund um die Themen Traffic, Blogging und e-Commerce.

Matthias Goller

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